Die USA bietet viele zu viele Möglichkeiten seine Freizeit zu gestalten. Eine davon ist das White-Water-Rafting im American River. Online und völlig unkompliziert, lief die Buchung im Internet ab. Du kannst bequem mit einer Kreditkarte zahlen. Für uns ist es das erste Mal beim Rafting. Ziemlich mutig haben wir uns für den 1 Day Middle Fork American River White Water trip entschieden. Der Rafting Trip beginnt mit Stromschnellen der Klasse 2 und endet mit der höchsten Klasse 6.

Must haves für das Rafting:

Kopfbedeckung, Langärmliges Oberteil, Sonnencreme, Eine Schnur für eure Actionkamera, Wasserdichtes Case für die Kamera, viel Wasser.

Schwimmweste, Helm, Paddel, kleine Snacks und natürlich das himmelblaue Gummiboot wird euch von den Veranstaltern gestellt.

Der Ablauf:

  • 8:00 Uhr Treffpunkt am Supermarkt in Auburn (Hotelempfehlung: Best Western Auburn)
  • 8:30 Uhr Fahrt nach Oxbow, der Start der Rafting Tour
  • 9:15 Uhr Einweisung in das Equipment
  • 9:30 Uhr los geht’s. Der 18-Milen-Trip beginnt mit einer Klasse 2 Stromschnelle
  • 10:30 Uhr kleines Picknick auf dem Boot
  • 10:30 Nach der Stärkung geht es in die nächsten Stromschnellen der Klasse 3 und 4
  • 12:30 Uhr Mittagspause am Ufer des American River
  • 13:00 Uhr letzte Etappe mit Stromschnellen der Klasse 5-6
  • 15:00 Uhr Ankunft am Ziel. Fahrt zurück nach Auburn
  • 15:45 Uhr Ankunft am Auto

1. Panic Alley

Das ist ein Abschnitt auf dem sich sehr viele Klasse 2 Stromschnellen aneinanderreihen. Das ist sehr gut, um warm zu werden und auch, um zu lernen auf den Instruktor zu hören. Es gibt nur eine Regel: Höre was der Instruktor sagt und setze es um. Du wirst schnell lernen, dass es sich hier um eine Teamaktivität handelt 😉

2. Last Chance

Sozusagen die letzte Möglichkeit auszusteigen, bevor es in die reißende Stromschnelle, den Klasse 5 Tunnel Chute geht. Aber keine Angst, die Last Chance Stromschnelle ist nochmal die richtige Gelegenheit zu Üben. Hier handelt es sich um eine Klasse 3 Stromschnelle, die man nicht unterschätzen sollte.

3. Der Chute Tunnel

Jetzt wird’s wild! Hier haben wir den die erste Klasse 5 Stromschnelle. Da wünscht man sich nicht aus dem Boot zu fallen. Das heißt Füße in die Schlaufen, Paddel ins Boot, festhalten und Augen zu und durch. Es ist eine wirklich spektakuläre Stromschnelle, die es in sich hat. Von allen Seiten kommt Wasser in die kleine Schlucht, bevor man in einem Wassertunnel wieder zur Ruhe kommt. Kurz vor dem Tunnel wird in voller Fahrt noch ein schönes Bild gemacht. Also lächeln nicht vergessen 😉

4. Lunchtime am Dardanelle Creek

Nach diesen anstrengenden Stromschnellen braucht man natürlich eine Pause. Mit herzhaften Sandwiches und erfrischender Capri-Sonne, kann man viel Kraft für die restliche Strecke tanken. Am Dardanelle Creek kann man ein schönes Bad in der Sonne genießen oder sich im ruhigen Wasser des American River treiben lassen. Aber Vorsicht, man sollte sich nicht zu weit vom Ufer entfernen. Vor Ort gibt es auch eine Toilette in einem kleinen Häuschen. Man hat an alles gedacht 😉

5. The Rock-a-Chucky-Falls

Bitte aussteigen und eine kleine Fußwanderung um den Wasserfall machen, heißt es am Rock-a-Chucky-Fall. Diese Stromschnelle ist definitiv nur für Profis.  Wenn ausreichend Wasser im Fluss ist, hat man auch die Gelegenheit mit dem Guide die rund 12 Meter Höhenunterschied zu meistern. Jedoch sollte man hierfür das ein oder andere Mal in einem Schlauchboot gesessen haben. Auf diesem Wasserfall folgen noch ein paar Stromschnellen der Klasse 3-4 und einige ruhige Abschnitte, bei denen man auch den Helm abnehmen und im Fluss schwimmen kann.

Fazit:

Alles in allem ein sehr schönes Erlebnis, bei dem ein guter Teamgeist und auch Kondition gefragt ist. Ein Lob geht auch an die Organisation, dass alles vom Buchvorgang, über die Terminbestätigung und zuletzt die Durchführung der Tour so reibungslos geklappt hat. Wir hatten sehr viel Spaß und wollen uns mit unserem Blogpost bei Mariah Wilderness bedanken und das Erlebte teilen und weiterempfehlen.

Hast du Fragen oder Anregungen? Dann hau sie in die Kommentare oder schreibe uns privat. 🙂

Happy traveling,

Maria & Daniel