„Die Karibikinsel Barbados ist die Heimat Rihannas. Sie ist die östlichste der kleinen Antillen und nicht wie der Rest der kleinen Antillen vulkanischen Ursprungs, sondern eine Koralleninsel.‘ Das sind im Groben unsere Informationen über Barbados vor dem Abflug. Wir stellen uns auf einen Karibikurlaub mit viel Sonne, türkisfarbenem Meer, weitläufigen Landschaften und breiten Zuckerrohrfeldern ein.

‚The Caribbean island of Barbados which is situated in the east of the Lesser Antilles is the native country of Rihanna. In contrast to their neighbors which are of volcanic origin Barbados is a coral-limestone island.’, these are our general information before departure. We prepare ourselves for a vacation to the Caribbean with a lot of sun, turquoise water, extensive sceneries and wide sugar cane fields.

Als wir das Flughafengebäude verlassen und als erste Aktion rechts in den Kreisel reinfahren, um auf den ABC-Highway zu gelangen, bekommen wir den ersten Lachflash. Die Realität holt uns ein, denn auf Barbados herrscht Linksverkehr. Immerhin ist die Anmietung des Autos ausgesprochen unkompliziert. Wir haben bereits in Deutschland über Sixt einen Jeep gebucht, sodass wir möglichst viele Ecken der Insel erkunden können. Sixt kooperiert auf Barbados mit drive-a-matic, die man direkt neben der Ankunftshalle findet.

As we’re leaving the air terminal and entering the roundabout on the right to get to the ABC-Highway, we get our first laughing fit. We have to face the facts: Barbadians drive on the left. At least, renting a car is totally uncomplicated in Barbados. In Germany we had already booked a Sixt rental jeep so that we’re able to discover as much corners of the island as we can. Sixt cooperates in Barbados with drive-a-matic which you find directly next to the arrival hall.

Uns fällt sofort auf, dass die Insel dicht besiedelt ist und Ortschaften aufgrund der starken Bebauung ineinander übergehen – „gar nicht Karibik-like‘, dachten wir. Außerdem sind wir über den relativ hohen Lebensstandard erstaunt. Mit einem durchschnittlichen BIP von 15000 US$ pro Kopf lebt man auf Barbados im Vergleich zu anderen Karibikinseln auf großem Fuß, dennoch ist auch hier ein deutliches Gefälle spürbar.

We notice immediately that the island is densely populated and that villages merge into each other due to the many buildings – ’not at all Caribbean’. Moreover, we are amazed by the relatively high standard of living in Barbados. With a GPD of 15000 US$ per capita, Barbadians live, compared to other Caribbean islands, in style but nevertheless there is a big difference in social class.

Daneben unterscheiden sich Ost- und Westküste auffallend voneinander. Die Westküste ist dank des ruhigen, klaren karibischen Meeres ideal zum Baden. Spektakuläre Wellen findet man an der rauen Ostküste, die daher vor allem bei Surfern beliebt ist. Mehr Infos zu den Stränden findest du hier.

In addition, the east coast differs a lot from the west coast which is thanks to the calm and clear Caribbean sea ideal for swimming. On the east coast, you’ll find spectacular waves which are especially popular with surfers. Read more about Barbadian beaches here.

Dank der regelmäßigen Touren mit unserem Jeep lernen wir die Insel immer besser kennen. Vor allem die landschaftliche Vielfalt beeindruckt uns. Während der Süden der Insel und die Küstenregion rund um die Hauptstadt Bridgetown bis nach Speightstown dicht bebaut sind, findet man im Landesinneren eine hügelige Landschaft mit vielen Zuckerrohrfeldern. Hier kann man auch die für Barbados typischen „Chattel Houses’ genauer begutachten. Dabei handelt es sich um bunt bemalte, mobile Häuser ohne Fundament. Da die Plantagenarbeiter früher zwar Häuser bauen, aber keinen Grund kaufen durften, bauten sie sich transportable Holzhäuser. Die Vergangenheit ist auf der Insel allgegenwärtig und nicht zuletzt an der Architektur erkennt man das Erbe britischer Kolonialzeit.

Thanks to our regular jeep tours, we get to know the island very well. Above all, we are impressed by the scenic diversity of Barbados. Whereas the south of the island and the maritime area around the island’s capital, Bridgetown, to Speightstown is heavily built-up, you’ll find in the interior an undulating countryside with many sugar cane fields. There you can also take a look at the ‚Chattel Houses’ which are colorfully painted, movable wooden houses. In former times, plantation workers were allowed to build houses but they weren’t necessarily landowners. The past is ubiquitous on the island and this fact is also discernible by the heritage of British colonial architecture.

Zu unserem absolut positiven Eindruck von der Insel haben vor allem auch die Einwohner, die sich Bajans nennen, beigetragen. Barbadier sind nicht aufdringlich, aber auffallend freundlich und hilfsbereit. Wohl aus diesem Grund liest man oft, dass Barbados britischer als Großbritannien sei. Als wir uns eines Abends in der Dunkelheit verfahren, helfen uns mehrere Barbadier stolz weiter; mit dem Zusatz: „Put your sunglasses on and whine up.‘ Sie strahlen Lebensfreude und gute Laune aus – typisch Karibik eben.

Moreover, especially the locals, also called Bajans, did contribute to our positive impression of the island. Bajans are not importunate but very polite and helpful. Probably because of that, you read very often that Barbados is more British than Great Britain. One evening, as we lose our way, fortunately a number of Barbadians help us to get out of the jam and recommend us additionally: ‚Put your sunglasses on and whine up.’ They exude love of life and cheerfulness – typically Caribbean.

Hast du Fragen oder Anregungen? Dann hau sie in die Kommentare oder schreibe uns privat. 🙂

Got questions? Tips or advice? Let us know and comment below or pm us. 🙂

Happy traveling,

Maria & Daniel